
Unterstützung der Funktion 'SkipField' im Microsoft Dynamics NAV Web Service Connector (3.2.92u)
Im vergangenen Sommer haben wir eine neue Funktion namens 'SkipField' eingeführt. Die Funktion wird als Teil des Mappings verwendet und bewirkt, dass Rapidi das Senden eines bestimmten Feldes (für einen bestimmten Datensatz) an das Zielsystem dynamisch überspringen kann. Das ist sehr nützlich
- wenn Sie entweder den im Ziel bereits gesetzten Wert erhalten möchten (oder das Ziel selbst einen Standardwert bilden lassen wollen) oder
- wenn ein Wert (auch ein leerer) vom Ziel für dieses Feld nicht akzeptiert wird, was typischerweise vom Wert anderer Felder abhängt.
Ein solcher Fall liegt vor, wenn Sie in Microsoft Dynamics NAV eine Text- oder Kommentarzeile auf einem SalesOrder über den Microsoft Dynamics NAV SalesOrder Web Service anlegen möchten (die als SOAP Web Service veröffentlichte Standardseite Microsoft Dynamics NAV SalesOrder Card).

Bild 1: Funktion 'SkipField' im Einsatz unter einem SubTransfer
In diesem Fall akzeptiert der Microsoft Dynamics NAV Web Service nicht, dass die Felder No (Item No), Quantity und UnitPrice auf dieser Zeile gesendet werden. Genau das erreichen wir mit der Funktion 'SkipField', mit einer Formel wie dieser:
##IF(EQUALS(LineType,0),SKIPFIELD(),Quantity)
Damit erreichen wir, dass das Feld Quantity nicht an das Ziel gesendet wird, wenn LineType 0 ist.
Die Funktion 'SkipField' wird jetzt auch für den Microsoft Dynamics NAV Web Service Connector unterstützt.
Verbessertes Kommunikationsprotokoll zwischen dem zentralen Service und dem RapidiConnector
Die Funktion 'SkipField' machte eine Änderung des Kommunikationsprotokolls zwischen dem zentralen Server und dem RapidiConnector nötig – die Information, dass ein Feld übersprungen wird, musste an den RapidiConnector übertragen werden. Daher wurden sowohl der RapidiConnector als auch der zentrale Server aktualisiert.
Trotz dieser Änderung des Kommunikationsprotokolls stellen wir weiterhin die Abwärtskompatibilität für beide Seiten sicher: Eine frühere Version des RapidiConnector arbeitet mit einer neueren oder der neuesten Version des zentralen Rapidi Servers zusammen, und eine neuere Version des RapidiConnector arbeitet mit einer früheren Version des zentralen Rapidi Servers zusammen. Bei der ersten Kommunikation stimmen der RapidiConnector und der zentrale Rapidi Server einfach untereinander ab, welche Funktionen sie gemeinsam haben und welche sie im Protokoll unterstützen können. Das macht Upgrades deutlich flexibler.
Um diese Funktion zu nutzen, müssen Sie sowohl den zentralen Rapidi Service als auch den lokalen RapidiConnector auf Version 3.2.92u oder höher aktualisieren. Bitte wenden Sie sich an unseren Support, um ein Upgrade zu vereinbaren.
Danke
Michael
