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Hybrid-Service-Installation – das Beste aus On-Demand und On-Premise

Hybrid-Service-Installation – das Beste aus On-Demand und On-Premise

November 03, 2016 · Michael Bock · Rapidi Connector

Wir freuen uns sehr, Ihnen die neue Hybrid-Service-Bereitstellung für RapidiOnline vorstellen zu dürfen. Mit diesem Release ist es deutlich einfacher geworden, den RapidiOnline Service als Hybrid-Service-Installation bereitzustellen.

Was ist ein Hybrid Service überhaupt

Sie können sich die Hybrid-Service-Bereitstellung als Kombination aus einem On-Demand-Service und einem vor Ort installierten Produkt vorstellen. Mit dem RapidiOnline Hybrid Service erhalten Sie das Beste aus beiden Welten: unsere On-Demand-Konfigurationsoberfläche, auf die Sie von überall zugreifen können, und unsere zentral betriebenen Monitoring- und Alarmfunktionen, kombiniert mit einer 1-Klick-Bereitstellung von Konfigurationsänderungen vor Ort und einem Betrieb, der völlig unabhängig von einer Internetverbindung läuft.

Wer braucht den Hybrid Service

Der Hybrid Service ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie zwei oder mehr lokal installierte Systeme haben, zwischen denen Sie Daten integrieren oder replizieren müssen. Mit dem Hybrid Service verlassen Ihre Daten Ihr Netzwerk nicht (vorausgesetzt, Quelle und Ziel liegen beide in Ihrem lokalen Netzwerk), und das beschleunigt die Übertragungen natürlich gegenüber dem normalen RapidiOnline Service. Sie können weiterhin unsere RapidiConnector-Technologie nutzen, um Daten zu komprimieren und zu packen, wenn Sie Niederlassungen oder Installationen an anderen Standorten haben, die über ein privates VPN oder auch über das Internet erreichbar sind.

Wenn bei Ihnen strenge Sicherheitsvorgaben gelten, nach denen Ihre Daten Ihr lokales Netzwerk nicht verlassen dürfen, stellt der Hybrid Service auch das sicher.

Darstellung der neuen Hybrid-Service-Bereitstellung

Bild 1: Darstellung der Hybrid-Service-Bereitstellung mit Microsoft Dynamics NAV Systemen

Wie unterscheidet sich der Hybrid Service von der normalen Bereitstellung und was hat sich geändert

Bei RapidiOnline bieten wir die Hybrid-Service-Bereitstellung bereits seit einigen Jahren an, und eine Reihe von Kunden nutzt den Hybrid Service. Die frühere Hybrid-Service-Bereitstellung basierte darauf, dass wir die gesamte Konfigurationsdatenbank und die Service-Engine auf den Server des Kunden verlegt haben. Die MyRapidi Oberfläche wurde dann so eingerichtet, dass sie in der lokalen Konfigurationsdatenbank statt in einer zentralen nachsieht. Das konnte bei der Arbeit mit der MyRapidi Oberfläche zu Verzögerungen führen.

Nachfolgend einige Highlights dazu, wie sich die Hybrid-Service-Bereitstellung von der normalen RapidiOnline Bereitstellung und von der früheren Hybrid-Service-Bereitstellung unterscheidet:

 

Um all das zu erreichen, haben wir eine Reihe von Änderungen vorgenommen. Wenn Sie sich für diese technischen Details interessieren, lesen Sie die folgende Liste: 

  1. Beim Schreiben der Konfiguration in eine Datei (wir nennen das eine Frozen Configuration File) geben wir jetzt auch den Configuration Database Type mit an, damit wir wissen, welche Feldnamen in der Datei zu verwenden bzw. zu erwarten sind.
  2. Wir haben die Version der Frozen Config File auf 2 erhöht (vorher 1) - das bedeutet, dass alte Rapidi Versionen die neuen Konfigurationsdateien nicht verwenden können. Die neue Rapidi Version kann sowohl neue als auch alte Konfigurationsdateien lesen.
  3. Wir packen und komprimieren die Konfiguration jetzt, bevor wir sie in die Datei schreiben. Dadurch sind die Dateien im Allgemeinen etwa 7-mal kleiner (zum Beispiel von 3,3 MB auf 0,5 MB). 
  4. Die Funktion "Activate Changes" arbeitet für Hybrid Services jetzt anders. Sie schreibt die zentral gespeicherte Konfiguration in eine Datei (mit einem Dateinamen, der einen Zeitstempel enthält - z. B. config_20161020134804.frz), lädt diese Datei dann auf den lokal installierten Hybrid Service herunter und bittet den lokal installierten Hybrid Service schließlich, die neue Konfigurationsdatei zu verwenden (sie über config.frz zu kopieren und als neue aktuelle Konfiguration zu laden).
  5. Die Konfigurationsdatei enthält ein Ablaufdatum - das Service-Ablaufdatum, das Sie auf dem Dashboard sehen. Das Ablaufdatum eines Service wird beim Ausführen von Transfers geprüft. Nachdem Sie Ihren Service verlängert haben, müssen Sie "Activate Changes" ausführen, damit das neue Ablaufdatum in die Konfigurationsdatei gelangt und der Rapidi Service weiterhin Transfers und Schedules ausführen kann.
  6. Beim Laden einer neuen Konfigurationsdatei bittet der Hybrid Service zuerst den Scheduler, sich zu beenden, und wartet dann, bis der Scheduler den laufenden Job abgeschlossen hat (und stoppt). Standardmäßig wartet er bis zu 30 Minuten, bevor er aufgibt (während der Wartezeit werden Meldungen angezeigt). Der Standardwert von 30 Minuten lässt sich in der Datei Rapidi.cfg einstellen (der Parameter heißt "ActivateChangesMaxWaitTimeSeconds", der Standardwert ist 1800).
  7. Die Funktion "Read Design" arbeitet für die Hybrid Services jetzt anders. Sie beauftragt den zentral installierten Service mit dem ReadDesign. Der zentral installierte Service beauftragt dann den Hybrid Service, das ReadDesign zu starten (entweder selbst oder über einen RapidiConnector). Der Hybrid Server gibt das Design an den zentralen Service zurück, der es dann zentral in der Konfigurationsdatenbank speichert.
  8. Es gibt einen neuen Startparameter für einen zentralen Service, der als Hybrid Service laufen soll - er heißt "HybridCentral". Wird der zentrale Service auf diese Weise gestartet, startet er die Schnittstellen Log, Scheduler, RTI und LinkStorage nicht und lässt außerdem alle Passwörter im verschlüsselten Zustand (er hat ohnehin nicht den richtigen Schlüssel, um sie zu entschlüsseln, da die Passwörter vom lokalen Hybrid Service verschlüsselt werden). Ein so gestarteter zentraler Service kann ReadDesign, ActivateChanges und File Upload/Download ausführen, führt aber keine Schedules oder Transfers aus.
  9. Der Hybrid Service meldet jetzt den Computernamen und den Namen des Windows Service an MyRapidi zurück. Er ist über die Funktion "Get Status" auf dem Dashboard sichtbar.
  10. Der Hybrid Service kann jetzt mit dem Rapidi Service Controller installiert werden. Auf der Seite "Install Service" gibt es ein Kontrollkästchen mit der Bezeichnung "Hybrid Service". Wenn Sie es aktivieren, lautet der Name des Service <serviceno>_HYBRIDSERV, und die Parameter in der Registry für den neuen Service werden so angepasst, dass die Rapidi.exe als lokaler Hybrid Service läuft.
  11. Wenn der Hybrid Service direkt nach der Installation durch den Rapidi Service Controller zum ersten Mal gestartet wird, akzeptiert er jetzt einen Start ohne jede Konfiguration (auch ohne die Konfigurationsdatei config.frz). Bei der Installation mit dem Rapidi Service Controller sollten Sie einen Benutzernamen und ein Passwort eingeben (normalerweise HYBRIDSERV und ein eindeutig generiertes Passwort, das Sie vom RapidiOnline Support erhalten). Gibt es keine Konfiguration zum Laden, akzeptiert der Hybrid Service Verbindungen mit diesem Benutzernamen und Passwort. So kann der zentrale Service sich verbinden und die erste Konfigurationsdatei herunterladen und aktivieren (beim ersten "Activate Changes").
  12. Log und Scheduler verwenden jetzt beide UTC-Zeiten, unabhängig davon, welche Zeitzone auf dem Server eingestellt ist. So werden Datums- und Zeitfelder immer korrekt angezeigt und gespeichert, denn die MyRapidi Oberfläche geht davon aus, dass alle Zeiten UTC sind, und rechnet sie automatisch anhand der Informationen aus dem Profil des MyRapidi Benutzers in Ortszeiten um (wählen Sie in MyRapidi oben rechts die Einstellungen, um Ihre Zeitzoneneinstellungen zu sehen).
  13. Der RapidiOnline Support kann Ihren installierten Hybrid Service sowie alle mit Ihrem Hybrid Service verbundenen RapidiConnectors aus der Ferne aktualisieren (wir aktualisieren nichts, sofern Sie uns nicht darum bitten - reichen Sie dazu bitte einen Support-Fall ein, um das anzustoßen).
  14. Der RapidiOnline Support kann außerdem Traces auf dem Hybrid Service und allen verbundenen RapidiConnectors ausführen, um Ihnen bei der Lösung von Problemen zu helfen (Tracing erfolgt nur nach ausdrücklicher Zustimmung Ihrerseits). Das trägt dazu bei, auftretende Probleme schnell zu lösen.

 

Die neue Hybrid-Service-Installation ist ab sofort verfügbar, Sie müssen jedoch Version 4.0.01f oder höher verwenden.

Bitte wenden Sie sich an den RapidiOnline Support, um eine Installation oder ein Upgrade auf die neue Version zu vereinbaren. 

Die Hybrid-Service-Bereitstellung ist in unserer Enterprise Edition verfügbar (entweder RapidiOnline Cloud Integration oder Replicator 7.0).

Erfahren Sie mehr über unsere Hybrid-Service-Bereitstellung

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