
Softwareintegration: das ultimative Q&A
Datenintegration und Softwareintegration sind längst mehr als nur Schlagworte. Integration ist zu einem festen Bestandteil der Transformationspläne der meisten Unternehmen geworden. Der Grund dafür: Man hat erkannt, dass Datentransformation und die Optimierung von Geschäftsprozessen eng miteinander verknüpft sind.
Was gewinnen Sie durch die Integration Ihrer Systeme? Sind Softwareintegrationsprojekte nicht meist langwierig, teuer und zum Scheitern verurteilt? Werfen wir einen genaueren Blick darauf und räumen mit den Mythen auf.
1. Was ist Systemintegration?
Softwareintegration bezeichnet den Prozess, bei dem zwei oder mehr Anwendungen oder Softwarelösungen miteinander verbunden werden. Ziel dieser Verbindung ist es, Datensilos zu vermeiden und allen Mitarbeitern im Unternehmen zu ermöglichen, mit denselben, konsistenten Daten zu arbeiten.
Um Softwareintegration durchzuführen, benötigen Sie eine Integrationssoftware (auch Datenintegrationslösung oder -tool genannt).
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Was ist der Unterschied zwischen Softwareintegration und Datenintegration?
Softwareintegration und Datenintegration sind fast ein und dasselbe, unterscheiden sich aber dennoch etwas. Sie dienen unterschiedlichen Zwecken.
Bei der Softwareintegration (oder Anwendungsintegration) liegt der Fokus darauf, Business-Software oder Anwendungen miteinander zu verbinden, um umständliche Prozesse zu vereinfachen. Die Integration erfolgt Punkt für Punkt, damit Mitarbeiter ihre Aufgaben effizienter erledigen können.
Bei der Datenintegration liegt der Hauptfokus darauf, die Unternehmensdaten in einem einzigen Datenrepository zusammenzuführen. So gibt es nur eine einzige verbindliche Wahrheit. Ziel ist es, Daten aus verschiedenen Quellen zu konsolidieren, damit die gespeicherten Daten korrekt und von hoher Qualität sind.
Datenintegration arbeitet auf Datenbankebene, während Softwareintegration auf Anwendungsebene verbindet.
2. WARUM BRAUCHEN SIE SOFTWAREINTEGRATION?
Wenn Sie mehrere Softwaresysteme einsetzen, die dieselbe Art von Daten verarbeiten (zum Beispiel Kunden- oder Produktdaten), können Sie die Systeme integrieren, um doppelte Dateneingaben zu vermeiden und Ihre Prozesse zu optimieren.
Softwareintegration lässt sich auch nutzen, um Ihre Geschäftsprozesse zu optimieren. So müssen Sie während eines Arbeitsprozesses nicht mehr zwischen Systemen wechseln. In einem Lead-to-Cash-Prozess beispielsweise müssten Sie sonst zwischen Ihrem CRM- und Ihrem ERP-Softwaresystem wechseln, um die Aufgabe zu erledigen.

3. IST SOFTWAREINTEGRATION SCHWIERIG?
Die Integration mehrerer Systeme ist nicht zwangsläufig schwierig. Es gibt verschiedene Wege, dies zu tun. Sie können individuell entwickelte Schnittstellen nutzen, zum Beispiel den Import/Export von Daten, was die einfachste Art ist, Daten zu bewegen. Dieser Weg wird häufig für Migrationen genutzt.
Sie können eine generische Datenintegrationsplattform wie Microsoft BizTalk nutzen, um Ihre eigenen Schnittstellen von Grund auf zu entwickeln. Alternativ können Sie eine Datenintegrationsplattform wie RapidiOnline nutzen, die einsatzbereite Datenintegrations-Templates bereitstellt.
Es gibt viele unterschiedliche Integrationsmethoden, zum Beispiel Uniform Data Access, Common Data Storage, anwendungsbasierte Integration oder die Nutzung einer gemeinsamen Benutzeroberfläche. Als Basiswerkzeug wird häufig ETL eingesetzt, um Daten von einem Datenquellensystem in ein anderes zu „extrahieren, zu transformieren und zu laden“.
Generell wurden viele Systemintegrationstools wie RapidiOnline speziell dafür entwickelt, Softwareintegration einfach zu machen.
4. WO KANN Systemintegration SCHIEFGEHEN?
Im Zeitalter von Big Data muss das Zusammenführen von Daten zwischen zwei Softwaresystemen sorgenfrei ablaufen. Wenn Probleme auftreten, hängen sie oft mit Infrastruktureinstellungen wie einer Firewall zusammen. Firewall-Probleme lassen sich meist einfach durch die Anpassung von Einstellungen lösen.
Andere Probleme können durch schlechte Datenqualität oder redundante Daten entstehen. Wenn bereits vor der Integration viele Daten in beiden Systemen vorhanden sind, müssen die Datensätze verknüpft werden, damit die Informationen synchronisiert werden können.
Wenn Sie mehrere Unternehmen in eine Datenbank migriert haben, kann es zu doppelten oder unvollständigen Datensätzen kommen. In diesem Fall müssen Sie Ihre Daten oft erst bereinigen, bevor eine Synchronisierung mit anderen Systemen sinnvoll ist.
5. BRAUCHEN SIE ECHTZEIT-SOFTWAREINTEGRATION?
Auf die Frage antworten die meisten Menschen, dass sie Echtzeit-Datenintegration benötigen. Tatsächlich brauchen die meisten sie aber gar nicht. Echtzeit-Softwareintegration ist durchaus umsetzbar, und wenn Sie sich dafür entscheiden, haben Sie garantiert stets aktuelle Daten. In Wirklichkeit benötigen 99 % aller Unternehmen sie nicht.
Das Problem bei Echtzeitintegration ist, dass die meisten Unternehmen dafür ihre IT-Infrastruktur aktualisieren müssten. Außerdem würde schlechte Datenqualität den Echtzeit-Datenintegrationsprozess sehr anspruchsvoll machen.
Im Zeitalter von Big Data sammeln und tauschen Unternehmen täglich riesige Mengen an Daten und Datensätzen aus. Das würde ein fortgeschrittenes Datenmanagement erfordern (um zu wissen, welche Daten relevant sind und welche nicht), und nur sehr wenige Unternehmen haben diesen Punkt bereits erreicht.
6. WIE LANGE DAUERT ES, ZWEI SYSTEME ZU INTEGRIEREN?
Die meisten Anbieter von Softwareintegrationsplattformen behaupten, Datenintegration in weniger als 30 Tagen umsetzen zu können. Das ist plausibel, wenn man bedenkt, dass die Integration oft von Grund auf neu entwickelt werden muss.
Mit einer spezialisierteren Systemintegrationslösung wie RapidiOnline, können Sie die Integration innerhalb von 5 bis 10 Tagen zum Laufen bringen. Das liegt daran, dass RapidiOnline von Haus aus mit vordefinierten Templates ausgestattet ist (Standardintegration).
7. WELCHE SYSTEME WERDEN AM HÄUFIGSTEN INTEGRIERT?
Die meisten Unternehmen, die sowohl ein ERP- als auch ein CRM-System nutzen, möchten diese beiden Systeme integrieren, um einen einheitlichen Blick auf ihre Kundendaten zu erhalten. Unternehmen können natürlich auch andere Systeme integrieren, etwa Produktdatenbanken, Konfiguratoren, Kundenbefragungssysteme oder andere Datendienste. Erfahren Sie mehr über die 4 wichtigsten Gründe für ERP- und CRM-Integration.
8. IST DATENINTEGRATION TEUER?
Je mehr Daten Sie zwischen Ihren Systemen integrieren, desto besser wird Ihr ROI. Wenn Ihre Anforderungen sehr einfach sind, reicht möglicherweise eine Import/Export-Funktion aus, die Sie unter Umständen sogar nichts kostet.
Wenn Sie Prozesse automatisieren und die Datenintegration automatisch laufen lassen möchten, sollten Sie mit 400 bis 1.500 Euro pro Monat rechnen (Abo-Modell). Dank der Zeitersparnis durch automatisierte Prozesse erzielt Ihre Integrationsinvestition dadurch sehr schnell eine positive Rendite.
In Wirklichkeit geht es nicht darum, wie teuer die Integration ist, sondern darum, wie viel Sie davon potenziell profitieren können.
Starten Sie Ihr Datenintegrationsprojekt?
Hier sind 10 wichtige Punkte, die Sie berücksichtigen sollten.
9.WELCHE POSITIVEN AUSWIRKUNGEN HAT SYSTEMINTEGRATION?
Mit integrierten Systemen haben Sie produktivere und motiviertere Mitarbeiter. Das liegt daran, dass sie bessere Einblicke haben und während ihrer Arbeitsprozesse nicht mehr zwischen Systemen wechseln müssen. Sie erhalten eine bessere Datenqualität, weil manuelle doppelte Dateneingaben entfallen und die Daten konsistenter fließen.
Softwaresystemintegration bietet Ihnen außerdem bessere Reporting-Möglichkeiten. Damit können Sie klassisches Reporting verbessern und anspruchsvollere Zielgruppen, Trendanalysen und vorausschauende Maßnahmen definieren.
Wenn Sie zentrale Prozesse wie Lead-to-Cash automatisieren, erreichen Sie ein ganz neues Effizienzniveau, das Ihnen hilft, Ihr Unternehmen zu skalieren.
Mehr über Systemintegration erfahren
Heute lässt sich Softwareintegration sehr einfach und schnell umsetzen. Die Integration von Systemen ist in der Regel ein großer Wunsch vieler Mitarbeiter in jedem Unternehmen. Oft hält das Management meist nur die Angst zurück, dass es kompliziert, riskant und teuer sein könnte. Dieses kurze Q&A soll Ihnen helfen, Ihre Bedenken rund um die Softwaresystemintegration zu überwinden, und Sie motivieren, Ihr Projekt in Angriff zu nehmen.
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